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Ehemaliger PlayStation-Chef enttäuscht von Switch 2

Autor:Kristen Aktualisieren:Dec 27,2025

Der ehemalige Präsident von Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, Shuhei Yoshida, teilte kürzlich seine ungeschminkten Gedanken zur Vorstellung der Nintendo Switch 2 mit – und seine Reaktion war nicht gerade begeistert.

In einem Interview mit Easy Allies gab Yoshida seine ungefilterte Perspektive preis, als er nach der Ankündigung der Switch 2 gefragt wurde:

"Ich fand Nintendos Botschaft etwas widersprüchlich. Irgendwie habe ich das Gefühl, Nintendo könnte seine unverwechselbare Identität verlieren. Traditionell schufen sie revolutionäre Erfahrungen, indem sie Hardware und Software gemeinsam entwarfen. Die Switch 2 ist, wie erwartet, im Wesentlichen eine aufgerüstete Switch – größerer Bildschirm, besserer Prozessor, höhere Auflösung mit 4K/120fps-Unterstützung. Sogar ihr Präsentationsstil ist konventioneller geworden und beginnt mit Hardwarespezifikationen wie bei anderen Plattformanbietern. Ihre Kernbotschaft 'wir haben die Dinge besser gemacht' spiegelt wider, was Konkurrenten seit Jahren tun."

Yoshida erkannte den Wert der Switch 2 für reine Nintendo-Spieler an, die nun zuvor nicht verfügbare Titel wie Elden Ring spielen können. Er äußerte jedoch Bedenken für Besitzer mehrerer Plattformen und merkte an:

"Diese Vorstellung erreichte Millionen weltweit – eine unglaubliche Gelegenheit, neue Spiele zu präsentieren. Doch die meisten Ankündigungen waren Portierungen für die neue Generation. Während Enter the Gungeon 2 als wirklich aufregend hervorstach und Drag x Drive sich authentisch nach Nintendo anfühlte, frage ich mich, ob dieser konservative Ansatz Nintendos Richtung oder die Wahl Dritter widerspiegelt."

Der Branchenveteran analysierte auch die regionale Preispolitik des Systems, bevor er zusammenfasste:

"Einige Innovationen wie Kamera- und Maussteuerung zeigen, dass Nintendos kreativer Geist intakt bleibt. Doch ich kann mich eines persönlich enttäuschten Gefühls nicht erwehren – obwohl sie mit dieser 'besseren Switch' genau das geliefert haben, was die Verbraucher erwartet haben."

Yoshida erkannte letztlich die Geschäftslogik hinter der verbesserten Hardware an und lobte Nintendos talentierte Ingenieure. Seine Kommentare spiegeln laufende Online-Diskussionen wider, dass Nintendo etwas von seiner eigenwilligen Innovation für sichereren kommerziellen Erfolg opfert – obwohl Einblicke in die verspielte Natur des Unternehmens in bestimmten Funktionen noch durchscheinen.

Während Yoshida ausführlich über die Preisgestaltung sprach, bleiben die endgültigen US-Kosten unbestätigt, nachdem Nintendo nordamerikanische Vorbestellungen aufgrund unerwarteter neuer Zölle, die mit der Ankündigung zusammenfielen, pausiert hat. Bei einem globalen Starttermin am 5. Juni steht Nintendo unter wachsendem Druck, diese logistischen Herausforderungen vor der Veröffentlichung zu lösen.